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Schuster GmbH bietet bewährte Sonderschrauben-Lösungen für die sichere Umstellung von 5.000 km Gasleitungen auf Wasserstoff
Bis 2032 sollen in Deutschland rund 5.000 Kilometer bestehender Gasleitungen auf Wasserstoff umgestellt werden, 4.000 km sollen durch Neubau ergänzt werden – ein Mammutprojekt zur Schaffung eines Kernnetzes für die Energiewende. Regionen fernab des geplanten Kernnetzes sind in der weiteren Folge durch ein Verteilernetz oder durch dezentrale Anlagen einzubinden. Die Schuster GmbH Sonderschrauben bietet für diese Herausforderun
g bereits bewährte Lösungen: Sonderschrauben und Verbindungselemente aus kaltzähen und warmfesten Sonderwerkstoffen, die seit Jahren erfolgreich in der Petrochemie und imAnlagenbau eingesetzt werden und den extremen Anforderungen von Wasserstoff-Anwendungen standhalten.
Die Umrüstung auf das kleinste aller Moleküle birgt technische Herausforderungen. Wasserstoffversprödung, Druckwechsel und Temperaturzyklen machen Standard-Schrauben und konventionelle Verbindungselemente ungeeignet für den sicheren Betrieb von Wasserstoffleitungen. Die Folgen ungeeigneter Verbindungstechnik können von Leckagen bis hin zu Systemausfällen reichen.
Das Unternehmen mit Sitz in Rheinland-Pfalz und Südwestfalen verfügt über umfangreiche Erfahrungen mit komplexen Anforderungen. So werden Verbindungselemente nach ISO-Zertifizierung DIN, EN, ISO, ASTM, ASME gefertigt und entsprechend der zugehörigen Regelwerke, wie der Druckgeräterichtlinie zertifiziert. Standards, die auch für kritische Wasserstoff-Infrastrukturen relevant sind.
“Die Umstellung auf Wasserstoff erfordert ein Weiterdenken bei der Verbindungstechnik”, erklärt Tim Wenzelmann, Leiter der technischen Entwicklung und Qualität bei Schuster. “Unsere bewährten Lösungen aus der Petrochemie bieten genau die Sicherheit und Zuverlässigkeit, die für kritische Wasserstoff-Infrastrukturen erforderlich sind auch, was unseren Service betrifft.”
Das Unternehmen empfiehlt Betreibern und Planern, bereits in der frühen Projektphase Experten für Spezialverbindungen einzubeziehen.
Mit dem geplanten Wasserstoff-Kernnetz steht Deutschland vor einer der größten Infrastruktur-Umrüstungen der Energiewende. Die Sicherheit dieser kritischen Infrastruktur hängt auch von der richtigen Auswahl und dem Einsatz spezialisierter Verbindungstechnik ab.